Predigt 28"Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, dass wir durch vernunfterhelltes 'Gewerbe' in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden" * Bitte beachten Sie den Hinweis zu den "Meister-Eckhart-Zitaten" in der Rubrik Nachrichten Buch der göttlichen TröstungenGäbe es nichts Neues so würde nichts Altes Buch der göttlichen Tröstungen (vgl. Predigt 9)Man muss wissen, dass es der gesamten Natur unmöglich ist, irgendetwas zu zerbrechen, zu verderben oder auch nur in Gang zu setzen, ohne dass sie damit für das, was sie in Gang setzt, nicht etwas Besseres anstrebt. Ihr genügt es nicht, etwas gleich Gutes zu schaffen - sie will stets etwas Besseres machen. Reden der Unterweisung, Kap. 23Das laß dir leid sein, und ertrage es mit Geduld, und nimm es als eine Übung und sei zufrieden. Predigt 31Liebe kennt kein Warum Predigt 31Alles, was geschaffen ist, das ist Nichts. (vgl. Predigt 6: Alle Dinge sind geschaffen aus Nichts, darum ist ihr wahrer Ursprung das Nichts - vgl. Predigt 4: Alle Kreaturen sind reines Nichts. Ich sage nicht, dass sie geringwertig oder überhaupt etwas seien: sie sind reines Nichts.) Predigt 52Als ich geboren wurde, da wurden alle Dinge geboren. Predigt 11Solange ich Knecht bin, bin ich dem eingeborenen Sohn sehr fern. Predigt 6Wer das Leben fragte tausend Jahre lang: Predigt 6Die Leute sagen oft zu mir: "Bittet für mich!" Dann denke ich:" Warum geht ihr von euch weg - warum bleibt ihr nicht in euch selbst und nutzt eure eigene Kraft? Ihr tragt doch alle Wahrheit wesenhaft in euch." Buch der göttlichen TröstungenDass der Kaufmann zur Erlangung eines kleinen Gewinnes und zudem in Ungewissheit oft in ferne Länder, so beschwerliche Wege, über Berg und Tal, Wildnisse und Meer zieht, bedroht von Räubern und Mördern, bedroht an Leib und Gut, große Entbehrungen im Essen und Trinken, beim Schlaf und weitere Leiden auf sich nimmt - und doch das alles gern und willig in Kauf nimmt um eines so kleinen und ungewissen Nutzens willen ... ... Und da scheint es uns so bedeutend, dass wir ein Wenig leiden um Gott und die ewige Seeligkeit. Reden der Unterweisung, Kap. 3Richte dein Augenmerk auf dich selbst, und wo du dich findest, da lass ab von dir. Das ist das Allerbeste. Reden der UnterweisungGott ist ein Gott der Gegenwart Vom Nutzen des LassensDie Menschen sollten nicht so viel nachdenken, was sie tun sollten, sie sollten vielmehr beachten, was sie sind. Vom Nutzen des LassensSoweit du herausgehst aus allen Dingen, soweit , nicht weniger und nicht mehr, geht Gott ein mit all dem Seinen. BulleGott ist weder gut noch vollkommen; wenn ich Gott gut nenne, so sage ich etwas ebenso Verkehrtes, als wenn ich das Weiße schwarz nennen würde. Reden der Unterweisung, Kap. 9Die Neigung zur Sünde ist nicht Sünde, aber sündigen wollen, das ist Sünde. Reden der Unterweisung, Kap. 10Mit dem Willen vermag ich alles. Fehlt es dir nicht am Willen, sondern am Vermögen, so hast du es vor Gott vollständig getan. Tun wollen, sobald ich's vermag, und getan haben, das ist vor Gott gleich. Predigt 28Denn dazu sind wir in die Zeit gestellt, daß wir durch vernunfterhelltes 'Gewerbe' in der Zeit Gott näher und ähnlicher werden. Predigt 58"Es sprechen Manche: sie hätten's nicht. Meister Eckhart: Wo Gott keinen Namen hatDaß ein Mensch ein ruhiges Leben hat, das ist gut; daß ein Mensch ein mühevolles Leben mit Geduld erträgt das ist besser; -aber daß man Ruhe hat - in einem mühevollen Leben, das ist das allerbeste. Meister Eckhart: Wo Gott keinen Namen hatMöchte man alles wissen, könnte man auch versuchen, den Wind zu fangen. Meister EckhartWer die Kunst besäße und die Macht, |
|
|